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Fest der Lichterwende

Fest der Lichterwende
Die Lichterwende ist ein winterliches Gemeinschaftsfest, das in der dunkelsten Zeit des Jahres begangen wird. Es erinnert an die alte Legende von Serai, der Hüterin der kleinen Flamme, die in einer nahezu lichtlosen Epoche der Welt keine Sonne, sondern unzählige kleine Feuer in Herden, Laternen und Herzen entzündete. Seither gilt in Teutarya der Grundsatz, dass viele kleine Lichter gemeinsam die Schatten zurückdrängen.

Zentrale Elemente sind das große Gemeinschaftsfeuer im Dorf oder Stadtviertel, an dem jede Familie ihr Heimlicht entzündet, und der daraus abgeleitete Waffenstillstand, das sogenannte „Schweigen der Klingen“. Während dieser Nacht ruhen Fehden, und kein Haus mit brennender Flamme darf einen Wanderer abweisen. Sinnvolle, oft selbstgemachte Gaben, Lichtschalen für Kinder, Erinnerungsfeuer für Verstorbene sowie regionale Varianten – etwa Treiberlichter auf Flüssen oder Wachfeuerkränze auf Grenzfestungen – machen die Lichterwende zu einem der wichtigsten Feste des Jahres. Friedliche Fabelwesen wie Glimmlinge, kleine Herdgeister, und Sternengreifchen, lichtgeborene Greifenwesen, sind fest mit der Volksüberlieferung dieses Festes verbunden.